«Ich kann es jedem nur empfehlen.»

Die Gemeinde Erlen war 2013 die erste Thurgauer Pilotgemeinde für VRSG | Loganto Einwohner. Von Beginn an war die Lösung auf eDossier ausgelegt. Andrea Kesselring, Leiterin Einwohnerdienste in Erlen, erklärt im Gespräch, wie sich die Arbeiten seit der Einführung verändert haben.

Was gab den Ausschlag, auf VRSG | Loganto Einwohner mit der Option eDossier umzusteigen?
ANDREA KESSELRING: Wir sind eine kleine Gemeinde und stiessen irgendwann an Platzgrenzen. Bei vielen Themen kamen schnell zig Papierstapel zusammen; alles musste abgelegt und archiviert sein. Nun ist alles an einem Ort – elektronisch – abgelegt und befindet sich mit wenigen Klicks auf dem Bildschirm. Das Platzproblem ist passé, und Papierablagen haben sich auf ein absolutes Minimum reduziert. Anscheinend haben mehr Gemeinden noch nicht auf eDossier gewechselt, als man meinen könnte. Das verstehe ich nicht, denn das ist für kleine wie für grosse Gemeinden eine Erleichterung. Ich kann es jedem nur empfehlen.

Sie haben in der Pilotphase mitgearbeitet. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
Wir waren bereits zuvor Testgemeinde, darum war uns die Lösung schon bekannt, und wir waren mit der Oberfläche vertraut. Dennoch war es zu Beginn sehr intensiv. Oft tauchen im «Live»-Modus neue Erkenntnisse auf, das führte zu vielen Anpassungen. Es war ein stetiger Prozess, der aber auch Spass gemacht hat. Nun ist die Lösung eine «megagute » Sache, die ich nicht mehr missen möchte. 

Wie hat sich Ihre Arbeitsweise mit VRSG | Loganto eDossier verändert?
VRSG | Loganto ist eine Gesamtlösung für die Einwohnerdienste, «eDossier» ist voll integriert. Ich habe über rund ein Jahr hinweg alle vorhandenen Dokumente aus der bestehenden Papierkartei gescannt, um sie korrekt in den eDossiers abzulegen. Das war sehr arbeitsintensiv, aber es hat sich gelohnt. Nach wie vor scannen wir viel ins eDossier. Doch dafür ist alles elektronisch umgehend auffindbar. Wichtig ist, dass die Ablage à jour gehalten wird. Im Team hat sich die Umstellung stark ausbezahlt. Meine Stellvertretung sitzt in einem anderen Büro. Seit der Einführung muss sie nicht mehr jedes Mal den Raum wechseln, wenn sie ein Geschäft bearbeitet. Alle haben umgehend Zugriff auf die benötigten Dokumente.